Multipower Sportsfood erklärt die ernährungsbedingten Herausforderungen im Radsport

Multipower Sportsfood erklärt die ernährungsbedingten Herausforderungen im Radsport

Der Hamburger Sporternährungsspezialist ist auch in diesem Jahr Sporternährungssponsor des Giro d´Italia und erklärt welche ernährungsbedingten und physiologischen Herausforderungen im Einzelnen auf die Radsportler warten.

Jeder ambitionierte Freizeitradler weiß, wie schön, aber doch auch energieraubend bereits einige Stunden im Sattel sein können. Beinhaltet die Tour dann auch noch viele Höhenmeter oder tritt man einige Kilometer mal so richtig in die Pedale, dann ist der Akku meist schnell leer. Das dann aber über 21 Tage mit meist doppelter Wattzahl wie Otto-Normalradler mit nur drei Ruhetagen zwischendurch? Eigentlich unvorstellbar. Klar, die Profis machen ja nichts anderes und trainieren täglich hart dafür, um diese Strapazen durchzustehen.  Aber:  Auch sie müssen sich vor, während und nach den Etappen ausreichend und vor allem mit den richtigen Nährstoffen versorgen. Sonst macht auch der noch so trainierte Körper vor dem Ende des Klassikers schlapp. 

Grundlagen schaffen vor der Etappe
Bei einer Flachetappe des Giros, die schon mal bis zu sieben Stunden dauern kann, verbrennt ein Profifahrer zwischen 6000 und 7000 Kalorien und verliert pro Stunde bis zu zwei Liter Flüssigkeit. Der Tagesumsatz eines Erwachsenen liegt sonst bei rund einem Drittel dessen. Der Körper kann aber nur 1,5 Liter pro Stunde und circa 2500 Kalorien während des Rennens aufnehmen. Die Sportler müssen ihre Depots also bereits vor dem Rennen richtig gut auffüllen. So eine Mahlzeit, die meist drei bis vier Stunden vor dem Start zu sich genommen wird, ist entsprechend umfangreich und reich an Kohlehydraten: Zwei Schüsseln Haferbrei, zwei Eier oder ein ballaststoffarmes Müsli mit einer Banane und einer Handvoll Nüsse, dazu ein Liter verdünnter Fruchtsaft bieten eine gute Grundlage. Vor einer Bergetappe, wo die Anstrengung noch einmal wesentlich höher ist, weil auch die Höhe die maximale aerobe Leistung um 30 bis 40 Prozent senkt, darf es dann ruhig ein bisschen mehr sein. Vor allem der Flüssigkeitsbedarf ist hier wesentlich höher. Hier werden schon vor dem Rennen drei bis vier Liter von den Athleten in Form von Wasser, Saft, Fruchtschorle „getankt“.

Während der Etappe vor allem Flüssigkeit und Kohlehydrate
Wer ihm einmal begegnet ist, will das garantiert nie wieder! Der Kopf: völlig benebelt, keine Chance, noch irgendwie klar zu denken. Der Körper: LEER und zwar völlig. Der Kampf um’s reine Überleben sozusagen, irgendwie einfach nur noch ankommen. Damit der berühmte „Mann mit dem Hammer“ oder auch „Hungerast“ infolge akuten Abfalls der Blutzuckerkonzentration einen nicht ereilt, heißt es, seine Kohlehydrat-Depots rechtzeitig wieder zu füllen. Allein beim Zeitfahren werden davon beispielsweise drei Gramm pro Minute verbrannt. Zur schnellen Energieversorgung mit hochkonzentrierten Kohlehydraten eignen sich während des Rennens auch Kohlehydrat-Gels. Sie wirken besonders effektiv und sind praktisch, weil sie gut resorbiert werden, gut verträglich und leicht zu sich zu nehmen sind. Um den enormen Flüssigkeitsverlust während des Rennens auszugleichen, trinken die Fahrer während der Etappe zudem vier bis fünf Liter Wasser und elektrolytische Sportgetränke.

Danach: Viel Flüssigkeit und Eiweiß zur Regeneration
Direkt nach den Etappen nehmen die Fahrer eiweiß- und kohlehydratreiche Recovery-Drinks zu sich, um ihre Muskulatur zu regenerieren und die Erschöpfung zu reduzieren. „Eiweiß wurde lange Zeit in seiner Bedeutung erheblich unterschätzt“, sagt auch Prof. Dr. Klaus-Michael Braumann. „Es fördert das Muskelwachstum und unterstützt massiv die Synthese von körpereigenen Eiweißen. Das ist besonders wichtig, weil der Körper Proteine nicht speichern kann und die Muskelproteine bei starker körperlicher Belastung, wie bei einem Radrennen, zum Aufbau verbrauchter Kohlehydrate verwendet werden.“ Dies wirkt sich negativ auf Kondition, Ausdauer und sportliche Leistungsfähigkeit aus. Um dem entgegenzuwirken empfiehlt es sich, einen Protein Shake parat zu haben. Die Drinks sollten am besten in der „Goldenen Stunde“ verzehrt werden. So bezeichnet man das 60-minütige Zeitfenster unmittelbar nach einer sportlichen Anstrengung, in dem die Muskulatur Mineralien und Nährstoffe besonders gut aufnimmt. Um die verlorene Flüssigkeit wieder aufzunehmen, kommen zudem je nach Bedarf drei bis fünf Liter Wasser oder isotonische Getränke hinzu. Und: Die kohlenhydratreiche, große Portion Spaghetti am Abend mit eiweißreichem Parmesan gegen leere Depots ist in Italien am Abend sowieso obligatorisch.

 
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